Der Name Sukiyaki bedeutet soviel wie “Pflugscharen braten”. Dies hat seinen Ursprung in darin, dass in Japan der Verzehr von Fleisch eigentlich aufgrund der buddhistischen Lebensweise verboten war. Das Essen von Fleisch war nur Soldaten vorbehalten, welche das Gericht mit nach Hause brachten. Da der Verzehr von Rindfleisch innerhalb des Hauses aber ein Affront war, bereiteten die Soldaten das Gericht draußen auf Pflugscharen zu.
Mit der zunehmenden Verwestlichung Japans während der Meiji-Zeit nahm die Beliebtheit von Sukiyaki zu und heute ist es ein komplett akzeptiertes und beliebtes Gericht für kalte Tage im Kreis der Familie.
Zutaten für Sukiyaki (für ca. 4 Personen)
- Mirin
- Sojasauce (am Besten von Kikkoman)
- 600g Rindfleisch, hauchdünn geschnitten (am Besten Entrecote)
- 250g Tofu
- 2 Päckchen Harusame (japanische Glasnudeln)
- 2 Päckchen Enokitake-Pilze
- 8 Shiitake-Pilze (ersatzweise Austernpilze)
- ca. 400g Chinakohl
- 200g Shungiku (ersatzweise Blatt- oder Wasserspinat)
- 4 frische Eier
- Pflanzenöl oder Rindertalk
- etwas Zucker
Zubereitung von Sukiyaki Schritt 1
Als erstes entfernen Sie die Stiele der Shiitake Pilze und säubern die Pilze mit einem feuchten Tuch. Anschließen die Shiitake in mittelgroße Dreiecke zerteilen. Als nächstes die Enokitake-Pilze gründlich waschen, und den Strunk abschneiden. Die Pilze können Sie nun beiseite legen und als nächstes die Shungiku waschen. Sollten Sie keine Shungiku-Blätter finden, können Sie Blattspinat oder noch besser Wasserspinat als Ersatz nehmen.
Als nächstes zerteilen Sie den Chinakohl, indem Sie den Strunk abschneiden und die Blätter voneinander lösen. Diese Blätter nun waschen und eine kurze Zeit in Salzwasser blanchieren. Nach dem Blanchieren zerteilen Sie den Chinakohl in ca. 12 cm große Stücke und legen ihn ebenfalls beiseite.
Nun nehmen Sie sich den Lauch vor, welchen Sie erst waschen und dann leicht schräg in ca. 5cm lange Stücke zerteilen.
Zubereitung von Sukiyaki Schritt 2
Für die “Suppenbasis” geben Sie nun Mirin, Sojasauce und Zucker in einen Topf und kochen Sie die Flüssigkeit, bis sich der Zucker gänzlich aufgelöst hat. Nun geben Sie von der Soße etwa 50ml in ein kleines Kännchen (für später) und fügen Sie dem Rest ein wenig Wasser hinzu.
Nun geben Sie in vier Schalen jeweils ein rohes Ei und quirlen die kurz mit einer Gabel.
Zubereitung von Sukiyaki Schritt 3
Nun servieren Sie alle vorbereiteten Zutaten, welche Sie sehr dekorativ auf einer Platte zusammen anrichten können und bringen den Topf mit der Soße auf einer Tischkochplatte (es eignet sich auch ein ganz normales Fondue-Set) zum Kochen. Sobald die Flüssigkeit kocht, geben Sie einen Teil derjapanischen Glasnudeln und ein paar Tofu-Würfel hinzu. Dies lassen sie ein wenig garen und fügen nach und nach hinzu, auf was Sie Lust haben, jede Person bestimmt seinen eigenen Essrhythmus.
Das Fleisch und die anderen Zutaten sollten vor dem Verzehr kurz in dem rohen Ei gewendet werden, das gibt Sukiyaki seine ganz besondere Note (daher unbedingt nur frische Eier verwenden!)
Wird die Suppenbasis zu wenig, gießt man einfach aus dem vorher aufgefüllten Kännchen ein wenig Soße nach.
Über Anmerkungen, oder Verbesserungsvorschläge freuen wir uns natürlich wie immers sehr!
Guten Appetit!






Hallo!
Ich habe schon mal so etwas in der Art gegessen und es war sehr lecker. Das nennt sich undFeurtopf ist dem Sukiyaki sehr ähnlich. Auf dem Tisch steht ein Tischkochplatte mit einem schönen Topf Brühe. Darin befinden sich viele leckere Gewürze wie Zitronengras, Ingwer, Chili usw. Dann gibt es ein kleines Buffet mit verschiedenen Lebensmittel, roh, zum garen in der Brühe. Darunter verschiedene Gemüse und Pilze, Tofu und Garnelen. Dann gibt es noch verschiedene Saucen; Sesemsauce, Sojasauce, Knoblauchöl……und noch eine, weiß ich grad nicht mehr welche. Auf dem Tisch hat jeder noch eine Platte hauchdünn aufgeschnittenes Lammfleisch. Dann werden die Gemüse und das Fleisch in die Brühe gegeben, jeder was und wieviel er Lust hatte. In einem kleinen Schälchen mischt man sich dann beliebig die Saucen zusammen, holt sein Essen mit Stäbchen aus der Brühe und tunkt es direkt in die Sauce. Ich muss sagen es hat mir sehr gut geschmeckt denn ich mag sowieso sehr gerne die Aromen der asiatischen Küche.
verfasst am: 13. Juli, 2011 um 10:41 PM