Rezept für marinierte Entenbrust

        Schon lange war ich auf der Suche nach einem japanischen Rezept, um eine Entenbrust zuzubereiten, wie ich sie in Japan schon oft gegessen hatte. Die Entenbrust wird kalt gegessen und oft mit Somen oder Reis serviert.
        Neben Sushi, Sashimi oder Tempura eine willkommene Gelegenheit, um in Japan einmal wieder Fleisch zu essen ;-)

        Zutaten (für vier Personen):

        • Zwei Entenbrüste mit Haut, jede Entenbrust sollte ca. 400g – 500g wiegen

        Zutaten für die Marinade:

        • Eine Tasse trockener Rotwein
        • Eine Tasse Sojasoße
        • 1/4 Tasse Mirin
        • 1/2 Tasse Rosinen welche in Brandy eingelegt wurden
        • Shungiku oder Blattpetersilie
        • Japanischer Rundkornreis oder Somen (Weizennudeln)

        Zubereitung

        Als erstes nimmt man sich die Entenbrust vor, wäscht diese unter kaltem Wasser ab und trocknet sie anschließend mit einem Küchentuch.
        Dann nimmt man ein spitzes Messer oder einen kleinen Spieß, wie er zu Zubereitung von Rouladen oder Cordon Bleu benutzt wird und sticht damit kleine Löcher in die Haut der Entenbrust, damit beim Braten das Fett entweichen kann.
        Nun legt man beide Entenbrüste in eine vorgwärmte Pfanne und zwar auf die Hautseite, damit das Fett beim Braten entweichen kann.
        Die Entenbrust brät man solange auf der Hautseite, bis diese schön goldgelb geworden ist und dreht sie dann nur ganz kurz auf die andere Seite. Ist die Unterseite kurz angebraten, entnimmt man die Entenbrust und legt diese beiseite.
        Nun gießt man das Entenfett ab (ich schütte das Entenfett nie ab, da man es zum späteren Kochen erneut verwenden kann, oder damit auch einen leckeren Brotaufstricht hat).
        In die fettfreie Pfanne schüttet man nun alle Zutaten der Marinade zusammen und lässt diese aufkochen. Dann gibt man die Entenbrüste erneut hinzu und legt einen Deckel auf die Pfanne. Nach ca.5 bis 10 Minuten entnimmt man die Entenbrüste erneut, legt diese auf einen Teller und umwickelt diesen luftdicht mit Frischhaltefolie.Die Entenbrüste lässt man nun schön für ca. 20min nachgaren.

        Die Marinade lässt man währenddessen ein wenig auskühlen und schüttet sie anschließend in einen Behälter, welcher groß genug für die Entenbrüste sein sollte.
        Nach der Ruhezeit von 20 Minuten gibt man die Entenbrüste nun in den Behälter mit der Marinade, verschließt diesen und legt ihn in den Kühlschrank.

        Die Ente wird umso besser, je länger sie im Kühlschrank in der Marinade liegt, also nehmt Euch Zeit, am Besten schmeckt die Entenbrust, wenn sie über Nacht im Kühlschrank gelegen ist.

        Zum Servieren schneidet man die Entenbrust in hauchdünne Scheibchen und streut Shungiku, eine typisch japanische Esschrysanthme darüber. Ich serviere die Ente stets mit japanischem Rundkornreis oder Somen (japanische Fadennudeln aus Buchweizen- oder Weizenmehl).
        Sollte man keinen Shungiku besorgen können (was relativ wahrscheinlich ist), so kann man über die Entenbrust auch einfach grob geschnittene Blattpetersilie streuen.

        Bilder der marinierten Entenbrust habe ich momentan leider nicht, da ich zu faul war, Fotos davon zu machen, aber das nächste Mal, wenn ich das Gericht koche, liefere ich Fotos nach, versprochen!

        Itadakimasu!