Der Asakusa Schrein (jap.: 浅草神社) auch unter dem Namen Sanja same (Schrein der drei Götter) bekannt, gehört zu den bekanntesten Anlagen seiner Ort im gesamten Stadtgebiet von Tokio. Im gleichnamigen Viertel Asakusa gelegen, ehrt der Tempel die drei Männer, welche sich für den Aufbau des buddhistischen Tempels Sensō-ji verantwortlich zeichneten.
Besonders für Interessierte an sakralen Bauten, stellt der Asakusa Schrein einen guten Ausgangspunkt für weitere Erkundungen dar. Denn rund um den Tempel finden sich noch eine Unze Reihe weiterer sehenswerter Bauten, neben dem bereits erwähnten Tempel Sensō-ji , ist auch das große steinerne Torii einen Besuch wert.
Der Asakusa-Schrein stellt ein gutes Beispiel für die Schrein Architektur im Gongen-Zukuri Stil dar und wurde mit dem Geld des großen Shogun Tokugawa Iemitsu zur Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet. Mittelpunkt des Tempels ist eine Statue, welche von zwei Fischern aus dem Fluss Sumida gezogen wurde und Anlass für diese beiden war, sich zum Buddhismus konvertieren zu lassen. Im Laufe der Jahrhunderte, hat sich der Asakusa-Schrein und die umliegenden Gebäude, zu einem wichtigen religiösen Zentrum in Tokio entwickelt.
Während des gesamten Jahres werden hier große Feste (jap. matsuri) gefeiert, besonders zu erwähnen ist das Sanja Matsuri (jedes Jahr Ende Mai), welches als das größte Shinto-Fest in ganz Japan gilt. Viel zur Popularität des Asakusa-Schrein hat sicherlich auch beigetragen, dass der Schrein nicht wie viele andere Gebäude, während des zweiten Weltkrieges zerstört wurde und die Bombenangriff fast unbeschadet überstand.





