Den Ursprung fand der Electric Town nach dem 2. Weltkrieg in Form eines Schwarzmarktes.
Der Bereich um den Bahnhof von Akihabara unterzog sich einer umfangreichen Neugestaltung, es entstanden neue Hochhäuser und somit erlangte dieser Bereich ein neues Gesicht.
Den Stadtteil Akihabara trennt die Hauptstraße Chuo-Dori in zwei Elektronikwelten. Die großen Elektronikmärkte haben sich im Osten angesiedelt. Diese sollen den Bedarf der Menschen an preiswerten Mainstremprodukten abdecken. Eines der führenden Unternehmen ist Yodobashi Camera, mit 23.800 qm Verkaufsfläche in einem neunstöckigen Elektrosupermarkt. Kunden erhalten hier alles was in irgendeiner Form mit Elektronik zu tun hat.
Elektronik
Entlang der Chuo-Dori (Chuo Avenue) aber auch rund um den Bahnhof sind zahlreiche Elektronik-Geschäfte zu finden.
In diesen werden die neusten Fernseher, Kameras, Computer, Computer Zubehör, Mobiltelefone und Haushaltsgeräte angeboten. In den Hauptstraßen befinden sich die großen Geschäfte wie Sofmap, Ishimaru und Laox, die kleineren Einkaufsläden hingegen in den engen Seitenstraßen.
Bei Urlaubern sehr beliebt sind die Laox-Filialien, vor allem wegen des Duty-free-Service und der englischsprachigen Verkäufer. Touristen sollten unbedingt beachten, dass einige der elektronischen Geräte nur in Japan verwendet werden können, da es technische Unterschiede und eine begrenzte Garantie auf die Geräte gibt.
Manga, Spiel und Animation
In den letzten Jahrzehnten hat sich der Charakter des Stadtteils Akihabara, das auch als “Electronic City” bekannt ist, immer wieder verändert, nicht zuletzt Aufgrund der Entwicklung der japanischen Trickfilm Kultur Manga. Ein Highlight sind die “Costume Play”, das sind Cafes in denen die Bedienungen wie Anime-Figuren angezogen sind aber auch die “Comic-Cafes” wo Gäste DVDs schauen, Comics lesen oder im Internet surfen.
Der beliebte Treffpunkt für Otaku Liebhaber bietet auch ein Casino und einen Friseur in diesem Stil.
Menschen die “Otaku” genannt werden leben in ihrer eigenen Welt und zeichnen sich durch ihr Fachwissen über Mangafiguren, Roboter oder Eisenbahnen aus.




