Yakisoba (japanisch: 焼きそば) bedeutet übersetzt so viel wie gebratene Nudeln und wird in Japan oft zuhause oder in kleinen Imbissgeschäften zubereitet.
Seinen Ursprung hat Yakisoba in dem chinesichen Gericht namens Chow mein aber wie die meisten anderen ursprünglich ausländischen Gerichte wurde Chow mein in die japanische Küche aufgenommen und geschmacklich angepasst.
Obwohl im Namen des Nudelgerichts das Wort Soba enthalten ist, werden die Nudeln nicht wie bei Soba üblich aus Buchweizen hergestellt, sondern aus Weizenmehl.
Yakisoba wird meist mit Sosu (einer Art japanische Worcester-Soße) gewürzt und enthält neben den beiden Hauptzutaten Weißkohl und Nudeln noch folgende weitere optionale Zutaten:
- Zwiebel
- kleingeschnittenes Schweinefleisch
- Karotten
- Aonori (Seetang)
- Beni Shoga (eingelegter Ingwer)
- Katsuoboshi (Bonito-Flocken
- Mayonnaise
Yakisoba wird als Hauptgericht oder als Beilage serviert. In so gut wie jedem japanischen Supermarkt oder Conbini findet man Yakisoba als Instant-Fertiggericht, frisch zubereitet im Kühlregal oder als Füllung für ein Hot Dog Brötchen. Nudeln in einem Hot- Dog Brötchen zu essen, mag anfangs etwas komisch anmuten, aber es schmeckt erstaunlicherweise nicht schlecht.
Yakisoba wurde übrigens auf amerikanischen Militärstützpunkten in Japan als Teil der Verpflegung angeboten und erfreute sich alsbald derart großer Beliebtheit bei dem amerikanischen Militärpersonal, dass mittlerweile Yakisoba weltweit Bestandteil des Kantinenessens in amerikanischen Stützpunkten wurde.
Zubereitung von Yakisoba in einem kleinen Restaurant





